Zusammenarbeit stärken!
Eine Befragung zu Erfahrungen in der Palliativversorgung in der Schweiz

Zusammenarbeit stärken!

Offizielle Mitteilungen
Ausgabe
2018/20
DOI:
https://doi.org/10.4414/phc-d.2018.01845
Prim Hosp Care Allg Inn Med. 2018;18(20):360

Affiliations
Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW

Publiziert am 24.10.2018

Die palliative Versorgung beruht auf dem Zusammenspiel verschiedenster Fachleute und Institutionen im Gesundheitswesen. Dabei nehmen Hausärztinnen und Hausärzte eine besonders wichtige Rolle in den Gemeinden ein.

Die palliative Versorgung beruht auf dem Zusammenspiel verschiedenster Fachleute und Institutionen im Gesundheitswesen. Dabei nehmen Hausärztinnen und Hausärzte eine besonders wichtige Rolle in den Gemeinden ein. In der Schweiz wissen wir erst wenig über die Voraussetzungen der Zusammenarbeit zwischen den medizinischen Grundversorgern und an­deren Feldern der Palliative Care. Auch über die spe­zifischen Herausforderungen, die sich in diesem Zusammenhang stellen ist wenig bekannt.

Ihre Einschätzungen und Erfahrungen sind gefragt

Eine aktuelle Studie widmet sich erstmals systematisch Fragen der «Kooperation und Koordination in der Palliativversorgung» und stellt dabei die Einschätzungen und Erfahrungen von Hausärztinnen und Hausärzten sowie weiteren Fachleuten in den Vordergrund. Das Projekt bildet Teil des Nationalen Forschungsprogramms «Gesundheitsversorgung» und wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanziell unterstützt.

Ziel der Studie

Die Befragung richtet sich an Haus- und Kinderärztinnen und -ärzte in der Schweiz, aber auch an weitere Leistungserbringende im Feld der Palliativversorgung, wie Pflegefachkräfte, Fachkräfte in Spitälern, Hospizen oder Mobilen Palliative Care Teams. Ziel der Studie ist, förderliche Faktoren der Zusammenarbeit zu erkennen und erfolgreiche Formen der lokalen/regionalen Versorgung sichtbar zu machen. Ausgehend von den Erkenntnissen bzw. dem Vergleich verschiedener regionaler, kantonaler, städtischer und ländlicher Rahmenbedingungen sollen praktikable Modelle der Versorgung aufgezeigt und die Zusammenarbeit der Akteure in diesem höchst anspruchsvollen Feld gestärkt werden.  

Breite Kooperation

Für die Versorgerinnen und Versorger selbst sowie für Verantwortliche in Palliative Care-Institutionen, Ligen und Patientenorganisationen, Spitälern und Hospizen sowie der Gesundheitspolitik lässt die Studie wichtige Informationen für die Förderung und Entwicklung 
der Palliativversorgung erwarten. Die Untersuchung ist ein Kooperationsprojekt des Universitären Zentrums für Hausarztmedizin beider Basel, Kantonsspital Baselland (PD Dr. med. Klaus Bally), der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW (Prof. Dr. Brigitte Liebig), dem Palliativmedizinischen Zentrum Tessin, Ente Ospedaliero Cantonale (Dr. med Claudia Gamondi), dem Service de Soins palliativs et de support, Université de Lausanne CHUV (PD Dr. Claudia Mazzocato) sowie dem Zentrum für Public Health an der Universität Basel (Prof. Dr. Elisabeth Zemp).

Machen Sie mit!

Der Berufsverband der Haus- und Kinderärzte Schweiz (mfe), die Krebsliga, Spitex, Curaviva, palliativ.ch, Alzheimer Schweiz, Swiss Reha und vielen weitere Institutionen laden Sie herzlich ein, an dieser Befragung (Dauer ca. 15 Minuten) teilzunehmen! Sie ist online zugänglich in drei Sprachen:
Deutsch:
Französisch:
Italienisch:
Sandra Hügli-Jost
Kommunikations­beauftragte mfe Haus- und ­Kinderärzte Schweiz
Geschäftsstelle
Effingerstrasse 2
CH-3011 Bern
Sandra.Huegli[at]hausaerzteschweiz.ch