Primary and Hospital Care

Ausgabe 04/2024

Stöbern Sie in den Artikeln und gewinnen Sie neue Einsichten!

PHC

Ein starkes Bündnis für Grundversorgerinnen und Grundversorger

Editorial
Publiziert am 10.04.2024
Als Vorstandsmitglied der SGAIM und praktizierende Hausärztin in den Bündner Bergen werde ich oft gefragt: «Was macht die SGAIM eigentlich für uns Hausärztinnen und Hausärzte?» Grundsätzlich liegt es mir sehr am Herzen, dass sich die Fachgesellschaft für uns Grundversorgerinnen und Grundversorger in der Praxis einsetzt und unsere Interessen vertritt. Deshalb ist das Co-Präsidium der SGAIM mit einer Hausärztin bzw. einem Hausarzt und einer Spitalärztin bzw. einem Spitalarzt besetzt. Auch in den verschiedenen Kommissionen sind die beiden Bereiche ausgewogen vertreten. Dadurch ist gewährleistet, dass die Hausarztmedizin und die Spitalmedizin zu gleichen Teilen repräsentiert sind und ein Austausch zwischen den beiden Tätigkeitsfeldern möglich ist.
Weiterlesen
Publiziert am 10.04.2024

Der SGAIM Frühjahrskongress 2024 findet in Basel statt.

Markus Steiner, et al.
Publiziert am 10.04.2024
Markus Steiner
+1

Am Beispiel des neuen Praxiskonzepts unseres Gruppenpraxismitglieds Sanacare wird in dieser zweiteiligen Artikelserie aufgezeigt, wie eine grosse Gruppenpraxis sich weiterentwickelt, neu organisiert und sich so fit für die Zukunft macht. Teilaspekte sind sicherlich auch für kleinere Praxen interessant und können inspirieren und neue Ideen anstossen.

Chasper Bardill, et al.
Publiziert am 10.04.2024
Chasper Bardill
+1

Zur Unterstützung der palliativen Betreuung von schwer und unheilbar kranken Menschen zu Hause und in den Pflegeheimen und um dem häufigen Patientenwunsch, zuhause sterben zu können, nachzukommen, wird in der nationalen Strategie Palliative Care 2010–2012 ein spitalexterner, mobiler Palliativdienst gefordert [1, 2]. Dieser besteht mindestens aus einem interprofessionellen Team von ärztlichem und pflegerischem Fachpersonal [3]. Auch Hausärztinnen und Hausärzte (HA) erachten die Involvierung von Palliative Care Teams als wichtig, insbesondere für die Behandlung von Schmerzen und anderen Symptomen [4, 5] sowie ausserhalb der eigenen Praxisöffnungszeiten [6].

Christoph Lyttwin*, et al.
Publiziert am 10.04.2024
Christoph Lyttwin*
+6

Der plötzliche Herztod ist im präklinischen Setting die dritt häufigste Todesursache der

industrialisierten Nationen bei international bestehendem Expertenkonsens vermeidbarer Todesfälle.

Nicole Gysin, et al.
Publiziert am 10.04.2024
Nicole Gysin
+9

Seit dem 1.1.2023 empfehlen das BAG und die EKIF neu die «universelle» Varizellen-Impfung der Säuglinge mit 9 und 12 Monaten als kombinierte, abgeschwächte Masern-Mumps-Röteln-Varizellen(MMRV)-Lebendimpfung. Das BAG möchte damit die Morbidität der primären Varizellen-Infektion senken, die vulnerablen Gruppen (die nicht geimpft werden können) schützen und langfristig die Zoster-Inzidenz senken. Entspricht diese neue Impfempfehlung einer wichtigen epidemiologischen oder klinischen Notwendigkeit oder handelt es sich eher um eine Lifestyle-Empfehlung?

Jérémy Pantone, et al.
Publiziert am 10.04.2024
Jérémy Pantone
+2

Die arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (ARVC), auch bekannt als arrhythmogene rechtsventrikuläre Dysplasie, ist eine genetisch bedingte Myokarderkrankung, die vor allem die rechte Herzkammer betrifft. Als erste Ursache gilt die Beeinträchtigung der desmosomalen Funktion der Kardiomyozyten, die sich ab einer bestimmten mechanischen Belastung voneinander lösen und die Apoptose einleiten. Dies führt zu einem fibroadipösen Ersatz von Myokardgewebe, der häufig mit lokalen Entzündungsphänomenen einhergeht, welche zum Fortschreiten der Krankheit beitragen können. Die strukturellen Veränderungen lösen eine elektrische Instabilität des Ventrikels aus, die sich relativ früh im Leben in Form maligner Arrhythmien äussern kann. Im Laufe der Zeit führen die Verarmung an Kardiomyozyten und der damit einhergehende fibroadipöse Ersatz von Gewebe zu einer regionalen und später globalen rechtsventrikulären Dysfunktion, die sich schliesslich zu einer Herzinsuffizienz entwickelt. Die relativ seltene und wenig bekannte ARVC betrifft 1/2000 bis 1/5000 Menschen und ist eine wichtige Ursache für plötzlichen Herztod in der Allgemeinbevölkerung und in noch stärkerem Masse bei Sportlern. Eine plötzliche oder belastungsbedingte Synkope kann die erste Manifestation dieser Erkrankung sein, die, wenn sie nicht schnell diagnostiziert und behandelt wird, sowohl für die betroffene Person als auch für nahe Verwandte schwere Folgen haben kann.

Mercedes Ogal, et al.
Publiziert am 10.04.2024
Mercedes Ogal
+4

Die fünf Verbände SGAIM, pädiatrie schweiz, Kinderärzte Schweiz, mfe und palliative.ch bejahen den Grundsatz, dass Palliativpatientinnen und -patienten regional und in einem interprofessionellen Setting betreut werden. Sie setzen sich dafür ein, dass unter ihren Mitgliedern die Standards und Tools der Palliative Care (wie Rundtischgespräche, Betreuungsplan, Advanced Care Planning und Assessement wie beispielweise nach dem SENS-Modell [1]) bekannt sind und der erhöhte Arbeitsaufwand, der gerade auch in der Kindermedizin über den Tod hinaus geht (Nachbetreuung), adäquat entgolten wird.

Jakob Roffler
Publiziert am 10.04.2024
Jakob Roffler

Nun, was kann man gegen diese chronische Rhinitis tun? Die Bluttests haben zwar eine Allergie gegen Staub und Gräser ergeben, aber in dieser Wohnung ist alles tadellos. Selbst mit einer Lupe wäre kein Staubkorn erkennbar. Der frisch gewachste Parkettboden ist glatt wie eine Eisbahn und ich kann verstehen, dass Louis Angst hat, aufzustehen und hinzufallen. Sogar ich gehe mit kleinen Schritten um nicht auszurutschen.