Primary and Hospital Care

Ausgabe 03/2024

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PHC

Barbenheimer war gestern …

Editorial
Publiziert am 06.03.2024
Letztes Jahr wurden alle Filmfreunde überrascht, dass mitten im Sommer zwei Filme in die Kinos kamen. Also nicht irgendwelche Filme, sondern zwei Blockbuster. Zwei Filme, die prima Vista wenig gemeinsam haben: eine rosarote Puppe und ein Physiker, der sich anschickt, die Welt zu verändern, gelinde gesagt.
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Sandra Hügli-Jost
Publiziert am 06.03.2024
Sandra Hügli-Jost

Um dich optimal bei deinen Entscheidungen

zu unterstützen, bieten wir dir neben fundiertem

«theoretischen» Wissen den direkten Austausch

mit erfahrenen Berufskolleg:innen und

Gleichgesinnten.

Fabian Egli
Publiziert am 06.03.2024
Fabian Egli

Der Fonds Interprofessionalität seinerseits hat zum Ziel, die Zusammenarbeit von interprofessionellen Teams zu verbessern. Die eingereichten Projekte müssen keinem bestimmten Thema gewidmet sein, dafür aber mindestens zwei Berufsgruppen der Grundversorgung umfassen. Auch hier sind im 2023 einige interessante Projekte eingegangen. Nach einer ersten internen Evaluation wurden drei Projekte für eine Kurzpräsentation vor einer Delegation des Stiftungsrates KHM ausgewählt. Nach Rücksprache mit dem Gesamt-Stiftungsrat erhielt dann das Projekt «Maintenir les personnes âgées à domicile grâce à la collaboration interprofessionnelle : une prise en charge en santé communautaire innovante et participative» von Nicole Jaunin-Stadler und Veronika Schoeb den Zuspruch für den Fonds Interprofessionalität 2023.

Henri Cattier, et al.
Publiziert am 06.03.2024
Henri Cattier
+4

«Schlankheit im Dienste des Sports und Sport im Dienste der Schlankheit» [1]: Dieses Motto deutet auf einen möglichen Zusammenhang zwischen sportlicher Betätigung und Essstörungen hin. Anorexia nervosa und Bulimia nervosa sind häufig auftretende Essstörungen bei Jugendlichen, insbesondere bei jugendlichen Sportlerinnen und Sportlern [2]. Die Prävalenz von Essstörungen schwankt zwischen 12 und 20% bei sportlichen Mädchen bzw. 3 bis 8% bei sportlichen Buben [2], während sie in der Gesamtbevölkerung 3,5% beträgt [3]. Besonders anfällig für Essstörungen sind ästhetische Sportarten, Sportarten mit Gewichtsklassen, Ausdauersportarten und Gravitationssportarten [1].

Susan Witt, et al.
Publiziert am 06.03.2024
Susan Witt
+1

Frühzeitiges Erkennen der Anzeichen und Symptome eines Lymphödems sind entscheidend, um die richtige Therapie einzuleiten und einen weiteren Progress der Erkrankung zu verhindern. Das Lymphödem ist eine chronische, fortschreitende Erkrankung, die meist eine lebenslange Behandlung durch ein multidisziplinäres Team erfordert. Wenn frühzeitig eingegriffen wird, können Komplikationen des Lymphödems verhindert werden. Dieser Artikel beschreibt, wie das Lymphsystem arbeitet, wie man erkennt, ob überhaupt ein Lymphödem vorliegt, und beschreibt die derzeit empfohlenen Behandlungspfade, die für die Behandlung der Erkrankung und die Verbesserung der Lebensqualität der Patientinnen und Patienten unerlässlich sind.

Brian Martin, et al.
Publiziert am 06.03.2024
Brian Martin
+1

Die Bedeutung von Bewegung und Sport für Leistungsfähigkeit und nicht-übertragbare Krankheiten ist breit akzeptiert. Seit der Corona-Pandemie wird aber die infektiologische Bedrohung anders eingeschätzt und die Belastung des Gesundheitssystems hat zugenommen. Was sind die Rolle und das Potential der körperlichen Aktivität heute?

PHC

Verschiedene Kulturen

Reflexionen
Publiziert am 06.03.2024

Zwanzig Patientinnen und Patienten, siebzehn Nationen an einem einzigen Morgen. Das Stadtquartier war lebendig und bunt. Manchmal fragte sich Frau Dr. B., ob sie den verschiedenen Menschen gerecht werden konnte. Es war unmöglich alle die verschiedenen Kulturen zu kennen, ihr Verhältnis zur Medizin, zu Tod, Geburt, Ehe, Familie. Aber dann sagte sie sich, dass sie am besten sich selbst bleiben sollte. Sie konnte ja nicht ständig ihre Persönlichkeit auswechseln. Nein, die Leute sollten sie akzeptieren als eine Person aus einer anderen Kultur, die alle gleich anständig und engagiert behandelt, ohne anzubiedern.

Publiziert am 06.03.2024

Der alte Bauer war dem Landarzt ein Vorbild, eine Art Naturphilosoph, gescheit und belesen und dabei erstaunlich offen und humorvoll. Er war viel älter geworden als er je gedacht hatte. Eine Operation der Aortenklappe hatte er mit 82 Jahren gut überstanden. Dies trotz seines «schitteren» Herzens, wie er immer betonte. Nun hatte er mit über neunzig Jahren genug gelebt. Es war alles geregelt. Der Sohn führte den Bauernbetrieb, die drei Töchter wohnten in der Nähe. Wenn ich die Kinder fragte, wie es ihrem Vater gehe, lachten sie und meinten, er sei trotz der Bise wieder stundenlang auf dem Acker gewesen. Er habe wieder einmal probiert unter dem freien Himmel zu sterben, aber es gehe halt nicht alles nach seinem «Grind».